Ländlicher Raum

Gemeinsam mehr erreichen - Lebendige Dörfer

Blick von oben auf Felder und Dörfer

© Janusz Klosowski/pixelio

Bleibeperspektiven gibt es dort, wo soziales Miteinander funktioniert, wo Menschen eine Zukunft für sich sehen und erkennen, was sie für sich und ihre Umgebung erreichen können.

„Wir brauchen Kümmerer, Möglichmacher und besonders die Macher. Wir auf dem Land müssen Dinge selbst in die Hand nehmen, denn wir wissen am besten, was nötig ist. Auf allen Ebenen kommt es darauf an, dass es Menschen gibt, die interessiert und engagiert sind und die ihr Wissen teilen“ sagt dlv-Präsidentin Brigitte Scherb.

Zivilgesellschaftliches Engagement spielt dabei dieselbe Schlüsselrolle wie die staatliche Daseinsvorsorge und die Wirtschaftskraft einer Region. Die immer wieder beschworene Trisektoralität von Staat, Markt und Zivilgesellschaft bedarf einer gleichwertigen Schwerpunktsetzung.
Es ist an der Zeit, das soziale Miteinander auf kommunaler Ebene auch politisch zu fördern, um die Lebendigkeit des ländlichen Raums zu stärken.

Für lebendige Dörfer fordert der dlv deshalb mehr Hauptamt für das Ehrenamt, die Vernetzung von Zivilgesellschaft und Kommunalpolitik, den Erhalt und Ausbau von Infrastruktur sowie Anerkennung und Wertschätzung von Ehrenamtlichen.


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