Digitalisierung gemeinsam gestalten

© Nils Stelte

Ziel muss es sein, alle bei der Digitalisierung mitzunehmen!

Der digitale Wandel verändert das Leben in allen Bereichen. Insbesondere im ländlichen Raum, wo an so manchem Ort noch gar nicht digital gearbeitet werden kann, weil die Netzanbindung zu schlecht ist, werden Menschen durch die Digitalisierung ausgeschlossen. Diejenigen, die aus Alters- oder finanziellen Gründen nicht am Wandel teilhaben, dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Eine große Herausforderung für unsere Gesellschaft ist es, alle mitzunehmen.

Digitaltag 2022

Digitalisierung bietet viele Chancen, aber längst nicht alle können daran teilhaben. Mit der Initiative „Digital für alle“ stellt sich ein breites gesellschaftliches Bündnis dieser Herausforderung. Zusammen mit 27 Organisationen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft unterstützt auch der dlv das Vorhaben, Digitalisierung erlebbar zu machen. Das Ziel lautet, die digitale Teilhabe zu fördern. Alle Menschen in Deutschland sollen in die Lage versetzt werden, sich selbstbewusst in der digitalen Welt zu bewegen.

Ein bundesweiter Digitaltag, der seit 2020 einmal jährlich durchgeführt wird, soll die Digitalisierung mit zahlreichen virtuellen Veranstaltungen und Aktivitäten überall in Deutschland erklären, Wege zu digitaler Teilhabe aufzeigen und auch Raum für kontroverse Debatten schaffen. Einen Rückblick zum Digitaltag 2021 finden Sie hier.

Der nächste Digitaltag 2022 findet am 24. Juni 2022 statt.

Corona-Fördermaßnahme vom BMEL
„Digital.Vernetzt – Frauen im Ehrenamt stärken“

Ehrenamtliche brauchen Unterstützung bei der digitalen Transformation. Ab dem 1. Juni 2021 können Frauenvereine und -initiativen Förderungen für Schulungs- und Qualifizierungsprogramme zur Ehrenamtsarbeit beantragen, finanziert aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE) vom BMEL. Die Fördermaßnahme richtet sich an die Regional- und Kreisverbandsebene von Vereinen und Initiativen, die sich themenübergreifend der Förderung der Gleichstellung, Teilhabe und Bildung von Frauen in Deutschland widmen. Sie sollen mit der lokalen Umsetzung von Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen in ihren Ortsvereinen und Ortsgruppen als Multiplikatoren in die Fläche wirken, die Vereinsarbeit von Frauen in ländlichen Räumen auch während der Pandemie aufrechterhalten und nachhaltig stärken. Mit der Förderung will das BMEL zugleich einen Beitrag zur Stärkung der gleichwertigen Lebensverhältnisse in Deutschland leisten. Daher adressiert die Maßnahme Vereine und Initiativen in Landkreisen und kreisfreien Städten mit weniger guter sozio-ökonomischer Lage.
Der Bewerbungszeitraum ist abgeschlossen.

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