Gerechte Chancen

Selbst ist die Frau!

Der Deutsche LandFrauenverband möchte Frauen im ländlichen Raum für die Möglichkeiten der Existenzgründung sensibilisieren und ihnen damit berufliche Perspektiven vor Ort eröffnen.

Frauen im ländlichen Raum stehen bei ihrer Existenzsicherung vor besonderen Herausforderungen. Sie sind häufig gut ausgebildet, finden aber keinen angemessenen Arbeitsplatz in Wohnortnähe. Ein Grund, warum es viele (junge) Frauen in städtische Gebiete zieht. Existenzgründung als mögliche Lösung wird von den meisten jedoch kaum in Betracht gezogen, obwohl sie viele Chancen bietet. So kann sie ein Weg in die eigene Existenzsicherung und Altersvorsorge sein und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch individuell zugeschnittene Arbeitszeiten ermöglichen. Außerdem können Frauen als Arbeitgeberinnen zum Vorbild werden und so auch den örtlichen Arbeitsmarkt aktiv beeinflussen.

Mit dem Projekt „Selbst ist die Frau“ sollten Frauen als innovative Kräfte in den Regionen gehalten und sie für die Möglichkeit der Existenzgründung sensibilisiert werden. Dazu initiierte der dlv Netzwerke, in denen (potenzielle) Gründerinnen bei ihrem Vorhaben unterstützt und ermutigt wurden. Acht LandFrauen mit Gründungserfahrung wurden zu Gründungslotsinnen ausgebildet. Diese boten Workshops rund um die Selbstständigkeit an und vermittelten gründungsinteressierte Frauen an Beratungsstellen weiter.

Ein weiteres Ziel des Projekts war es, Wissen über Gründerinnen im ländlichen Raum zu bündeln und zu erweitern. So wurden in einer Fachkonferenz im April 2019 die Bedarfe von Gründerinnen im ländlichen Raum erörtert. Außerdem hat der dlv eine Studie zur Situation von gründungsinteressierten Frauen und Existenzgründerinnen im ländlichen Raum durchführen lassen. Mehr Informationen zu den Ergebnissen der Fachkonferenz und zur Studie finden Sie hier.

Das Projekt startete am 1. Januar 2019 und endete am 30. Juni 2021. Es wurde gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Zu den Unterseiten:

Kontakt

Bei Interesse am Projekt und weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Ulrike Krause

Stellv. Hauptgeschäftsführerin, Referentin für Frauen-, Gesellschafts- und Engagementpolitik

Telefon: 030 28 44 929-16

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