09. März 2018 · Gerechte Chancen

Neuer Wind im Frauenministerium

Aufruf des Deutschen LandFrauenverbands für mehr Geschlechtergerechtigkeit

Nun hat auch die SPD ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Ministerposten vorgestellt. Franziska Giffey wird neue Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Bisher war sie Bürgermeisterin in Berlin-Neukölln, der oft als Problembezirk bezeichnet wird. Jetzt kommt ihr unter anderem die Aufgabe des Koalitionsvertrags zu, die Förderung der Teilhabe von Frauen im ländlichen Raum und ihre wirtschaftliche Stärkung umzusetzen. Der Deutsche Landfrauenverband mahnt an, dieses Ziel und auch weitere des Koalitionsvertrags so schnell wie möglich anzugehen.

„In Brandenburg aufgewachsen, kennt sie sicher die positiven und negativen Seiten des Landlebens. Dass sie Herausforderungen meistern kann, zeigt ihr bisheriger Job als Bürgermeisterin“, fasst Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbands, ihren ersten Eindruck zusammen. „Vielleicht gelingt es dieser Ministerin ihre Anliegen in der neuen Regierung schneller mit frischem Wind durchzusetzen. Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Deutschland ist nur eine Frage des Wollens – politisch und auch privat. Wir sind uns einig, dass wir gesellschaftliche Veränderungen brauchen, Veränderungen bei denen wir auch Jungen und Männer einbeziehen müssen, um endlich das Stadium des Verharrens hinter uns zu lassen.“

Am 14. März soll Angela Merkel als Bundeskanzlerin wiedergewählt werden. Danach kann die neue Regierung ihre Arbeit aufnehmen.

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)
Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen. 500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

Downloads & Links

Lesen Sie die Meldung als PDF

Nach oben Zurück zur Übersicht