LandFrauen und Landwirtschaft

Hofübergabe aus Sicht der Frau: Maßgeschneiderte Beratungsangebote gefragt!

Beim Fünf-Ländertreffen der deutschsprachigen Bäuerinnen und LandFrauenverbände 2018 wurde klar: Die Hofübergabe muss als Zukunftsaufgabe auf den Höfen gesehen werden, bei der alle Beteiligten an einen Tisch gehören. Je frühzeitiger die Generationen über Erwartungen und Vorstellungen sprechen, desto besser. Für Frauen, die auf einen Hof einheiraten sind insbesondere Informations- und Beratungsangebote der eigenen Berufsverbände wichtige Quellen.

„Wir müssen und wollen die jungen Frauen sensibilisieren. Gerade die Frauen tragen sehr viel zum Funktionieren der Betriebe bei. Umso wichtiger ist es, dass sie finanziell in der Rente auf eigenen Beinen stehen können“, sagt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes. „Neben einer eigenen gesetzlichen Rente, wie z.B. die Bäuerinnenrente sollte die zusätzliche private Vorsorge für jede Landwirtin selbstverständlich sein“, so die diesjährige Gastgeberin des Treffens.

Frauen wissen oft zu wenig über ihre persönliche Situation als Partnerin des Betriebsinhabers oder als Betriebsinhaberin selbst. Ziel muss es daher sein junge Frauen zu sensibilisieren, damit sie sich möglichst frühzeitig über ihre eigene Absicherung im Alter informieren. Einerseits ist der gesetzliche Schutz der betrieblichen Einheit unerlässlich, um die Höfe zukunftsfähig zu halten. Andererseits ist es umso wichtiger, dass sich Frauen dessen bewusst sind und selbst rechtzeitig aktiv werden.


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