Gerechte Chancen

Frauenbündnis gegen Altersarmut

Altersarmut ist weiblich!

Das von neun großen Verbänden gegründete Frauen-Bündnis gegen Altersarmut setzt sich für eine Rentenpolitik ein, die sich gleichermaßen an der Erwerbsbiographie von Frauen und Männern orientiert. Der Deutsche LandFrauenverband ist seit der Gründung der Initiative mit dabei. Denn grade für Frauen ist die gesetzliche Rente die wichtigste Säule der Alterssicherung. Da sich diese aber überwiegend an der Lebensrealität von Männern orientiert, müssen Frauen im Alter mit sehr viel weniger Rente rechnen. Deshalb fordert das Bündnis: 

  • eine Stabilisierung und Anhebung des Rentenniveaus;
  • eine Fortsetzung der Rente nach Mindestentgeltpunkten;
  • die Verbesserung der Leistungen der Erwerbsminderungsrente und
  • die Entrichtung von Rente auch für Zeiten des Bezugs von Alg II.

Anlässlich der neu eingesetzten Rentenkommission der Bundesregierung bekräftigen die Bündnisparnterinnen ihre Forderungen. In einem offenen Brief mahnen sie: "Setzen Sie sich für den Erhalt und die Stärkung der gesetzlichen Rente ein und außerdem für einen besseren Zugang von Frauen zur betrieblichen Altersvorsorge". Da Frauen noch immer deutlich mehr Fürsorgearbeit leisten, ohne dafür entlohnt zu werden, heißt es im offenen Brief: "Die Betreuung von Kindern und Angehörigen darf nicht zu Renteneinbußen führen."

Warum besonders Frauen in Deutschland von Altersarmut betroffen sind, zeigt ein Film, der im Rahmen des Frauen-Bündnis gegen Altersarmut entstanden ist. Nur wenn Frau die Auswirkungen bestimmter familiärer und beruflicher Entscheidungen auf die Altersversorgung kennt, kann sie sich für das Rentenalter bewusst absichern.

Der Animationsfilm zeigt, welche unterschiedlichen Auswirkungen weibliche und männliche Lebenswege und Entscheidungen auf das Leben nach der Erwerbstätigkeit haben.

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LandFrauen sind für chancengerechte Lebensbedingungen auf dem Land und in der Stadt, für gleiche gesellschaftliche Teilhabe von Männern und Frauen.