23. August 2019·Kompetent im Alltag

Neues Verbundprojekt des dlv: „LandFrauenGuides – Verbraucherinfos auf’s Land gebracht“

LandFrauenGuides sind ab 2020 im ländlichen Raum unterwegs und wissen, an wen man sich bei Fragen rund um Verbraucherthemen wenden kann.

Berlin, 23.08.2019 - Ob Kaufvertrag, Online-Einkauf oder Handytarif Fragen des Verbraucherschutzes spielen im Alltag eine große Rolle. Die Übersicht über die Rechts- und Marktlage zu behalten wird dabei aber zunehmend schwieriger. Besonders im ländlichen Raum sind die Wege zu Beratungsangeboten lang. In einem neuen Verbundprojekt mit den Verbraucherzentralen will der Deutsche LandFrauenverband (dlv) deshalb Verbraucherinformationen stärker in die ländlichen Regionen bringen. „Wir möchten Verbraucherschutz wieder in der Fläche sichtbar machen und die Verbraucherkompetenz im ländlichen Raum stärken“, sagt Petra Bentkämper, Präsidentin des dlv.

Damit bestimmte Probleme im Verbraucheralltag gar nicht erst auftreten, sensibilisieren LandFrauenGuides für die Themen des wirtschaftlichen Verbraucherschutzes in ländlichen Regionen. Die ausgebildeten LandFrauen werden zu Botschafterinnen des Verbraucherschutzes und klären hierzu in Kurzvorträgen und bei Veranstaltungen auf. Sie zeigen, wer bei Fragen oder Problemen im Verbraucheralltag berät und vermitteln passende Hilfsangebote. Inhaltlich geschult werden sie dabei von Expertinnen und Experten der Verbraucherzentralen.

„Nur wer gut informiert ist, kann gute Entscheidungen treffen und die Hürden und Fallstricke der Verbrauchermärkte umgehen. LandFrauen wissen, was die Menschen vor Ort bewegt und sind gut vernetzt. Gemeinsam mit der fachlichen Expertise der Verbraucherzentralen unterstützen wir durch das Projekt wohnortnah und bedarfsgerecht“, sagt Bentkämper.

Ab sofort können sich interessierte LandFrauen für die Ausbildung als LandFrauenGuides bewerben. Aktuelle und weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) fördert das Projekt in den nächsten zweieinhalb Jahren. Das Projekt wird im Verbund mit den Verbraucherzentralen unter Federführung der Verbraucherzentrale Bayern durchgeführt.

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