13. April 2012 · Gerechte Chancen · LandFrauen und Landwirtschaft · Ländlicher Raum

Stellungnahme des Deutschen LandFrauenverbandes zur ELER-Förderung ab 2014

Die Erwartungen des Deutschen LandFrauenverbandes e.V. (dlv) an die Ausgestaltung der ELER-Verordnung ab 2014 sind hoch, denn die Themenfelder decken sich in hohem Maße mit denen der Verbandsarbeit. Die jetzt vorliegende Stellungnahme des Verbandes fällt jedoch kritisch aus. „Das Thema Gleichstellung wurde komplett ausgeblendet. Frauen und LandFrauenvereine kommen quasi nicht vor“, erklärt dlv-Präsidentin Scherb ihre Enttäuschung. „LandFrauenvereine sind als Akteure der ländlichen Entwicklung mit ihren Ideen und ihrem in der Regel ehrenamtlichen Engagement hochgeschätzt. Wenn es um die finanzielle Unterstützung geht, können sich die Hürden für Vereine allerdings haushoch auftürmen. Die Fördermodalitäten dürfen den Einsatz der LandFrauen für den ländlichen Raum nicht ausgrenzen. Im Gegenteil: Sie müssen die Potenziale der Vereine nutzbar machen.“

Parallel zur Stellungnahme hat der dlv seine Landesverbände aufgerufen, sich als anerkannte Wirtschafts- und Sozialpartner in die ELER-Begleitausschüsse einzubringen und schon jetzt an Projektideen zu arbeiten. „Wir werden das Netzwerk des Verbandes nutzen und für erfolgreich gelaufene Projekte eine Neuauflage in anderen Bundesländern angehen. Das ist eine gute Form der Ressourcennutzung. Im Gegenzug erwarten wir, dass LandFrauen für diese ehrenamtlich erbrachten Leistungen eine angemessene Entschädigung bekommen“, beschreibt Präsidentin Scherb die weitere Vorgehensweise.

Den vollständigen Text der Stellungnahme des Deutschen LandFrauenverbandes zum Vorschlag der EU-Kommission zur „Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über die Förderung der ländlichen Entwicklung durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)“ finden Sie hier: Stellungnahme des dlv

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