08. März 2018

Digitalisierung als Querschnittsaufgabe und Kontinuität in der Entwicklungszusammenarbeit

Deutscher LandFrauenverband fordert gute Voraussetzungen für Frauen im ländlichen Raum

Die Koalitionspartner haben angekündigt, sich an die Weltspitze im Bereich der digitalen Infrastruktur setzen zu wollen und das Thema mit größter Priorität zu bearbeiten. Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) begrüßt dieses Vorhaben und erwartet, dass nun bald Taten folgen.

„Es hat eine gewisse Logik, das Thema Digitalisierung als Querschnittsaufgabe im Kanzleramt anzusiedeln. Dorothee Bär, der neuen Staatsministerin, wünschen wir, dass sie die Querschnittsaufgabe bündeln kann und die wichtigen Partner innerhalb der Regierung an einem Strang ziehen“, erklärt Brigitte Scherb, dlv-Präsidentin. „Bereits im Verkehrsministerium hat sie gezeigt, dass sie den ländlichen Raum im Blick hat. Wir hoffen daher auf eine baldige, gute Anbindung aller Haushalte.“

Ein weiteres Tätigkeitsfeld des dlv kann mit der Benennung eines Ministers auf Kontinuität setzen. Denn Dr. Gerd Müller als Bundesentwicklungsminister setzt sich mit Ausdauer und Beständigkeit für die Belange des ländlichen Raumes ein. „Dabei ist ihm die wichtige Rolle der Frauen bewusst. So haben wir dank seiner Initiative unser Projekt LandFrauen in Ghana gestartet. Auch dort ist es sinnvoll sich für die Interessen der Landwirtschaft, der Bauernfamilien und insbesondere der Kleinbäuerinnen einzusetzen, um so Bleibeperspektiven zu schaffen und Einkommen zu sichern. Bundesminister Gerd Müller hat sehr früh die LandFrauen als Partnerinnen für die Gestaltung der ländlichen Räume erkannt“, so dlv-Präsidentin Brigitte Scherb.

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)
Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen. 500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

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