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Gemeinsame Projekte des dlv mit der Welthungerhilfe

Aktuelles Projekt:
Mali: Ernährungssicherung für Schwangere, stillende Mütter und ihre Kinder in Nioro du Sahel und Dièma
Ganz im Nordwesten Malis, an der Grenze zu Mauretanien, geht es den Menschen gesundheitlich sehr schlecht. Sie hungern, und das hat vor allem für Säuglinge und Kleinkinder und ihre Entwicklung dramatische Folgen. Rund ein Drittel der Kinder unter fünf Jahren ist unter- oder mangelernährt. Die Kindersterblichkeit liegt bei über 19 Prozent. Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe: „Kinder haben die geringsten Widerstandskräfte. Und sie sind abhängig davon, ob ihre Mütter und Väter genügend über richtige Ernährung wissen.“ Denn Kinder bekommen nicht nur zu wenig, sondern häufig auch falsche Nahrung.
In den vergangenen 30 Jahren hat der dlv unter dem Motto „LandFrauen für LandFrauen“ diese Welthungerhilfe-Projekte aktiv gefördert:
Südindien: Ländliche Entwicklung, Kreditprogramme für Frauen zum Existenzaufbau
Kolumbien: Aufbau, Ausstattung und Unterhalt von 15 Landschulheimen
Dominikanische Republik: Ausbildung von 300 LandFrauengruppen mit über 10.000 Frauen
Lesotho: Landwirtschaftliches Projekt mit 8 Dorfgemeinschaften sowie 17 Frauengruppen
Äthiopien: Brunnenbau und Wasserversorgung für 3.000 Bauernfamilien in Butajira
Ruanda: Aufbau und Ausbau der Infrastruktur
Hier finden Sie die Informationen zum Spendenkonto
Wie kommt es zu der Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Welthungerhilfe und dem dlv?
Seit 1977 ist der Deutsche LandFrauenverband Mitglied in der Deutschen Welthungerhilfe e.V. und stellt seit 1980 ohne Unterbrechung ein Mitglied des ehrenamtlichen Vorstandes.
Erstes Welthungerhilfe Vorstands-Mitglied war Juliane Freiin von Heereman. Ihre Nachfolgerin wurde Anne v. Laufenberg-Beermann, die den dlv-Vorstandssitz bei der Welthungerhilfe bis 2000 besetzte. Dann wurde sie von Heike Troue, der damaligen Hauptgeschäftsführerin, abgelöst. Mit der Übernahme der Hauptgeschäftsführung übernahm ab 2007 Dr. Evelyn Schmidtke den Posten. Im Dezember 2011 wird mit Rosa Karcher erstmals ein Präsidiumsmitglied des dlv, Mitglied des Vorstands der Welthungerhilfe.
Es besteht also eine fast 30 Jahre währende enge personelle Verknüpfung zwischen den LandFrauen und der Welthungerhilfe. Diese wurde noch intensiviert als 1996 Ingeborg Schäuble Vorstandsvorsitzende der Deutschen Welthungerhilfe wurde. Frau Schäuble, selber LandFrau, Volkswirtin und Mutter von vier Kindern hat sich auch vor ihrem ehrenamtlichen Engagement für die Welthungerhilfe besonders für die Verbesserung der sozialen, wirtschaftlichen und rechtlichen Situation von Frauen im ländlichen Raum eingesetzt.
Die Ziele des dlv, die Stärkung der Frau in Arbeit und Gesellschaft und die Stärkung agrarisch ländlicher Regionen, haben sich in den vergangenen 30 Jahren nicht nur auf Deutschland beschränkt. Der dlv hat immer schon über den Tellerrand geblickt und weltweit Frauen auf dem Land beim Aufbau einer selbständigen Existenz unterstützt. Die Welthungerhilfe und den dlv verbindet diese Arbeit an den gleichen Themen:
- Entwicklung des ländlichen Raumes
- Bildung / Weiterbildung / Qualifizierung
- Ernährung und immer auch
- Gleichstellung und Familienförderung.
Trotz kultureller Benachteiligung tragen in vielen Ländern des Südens Frauen die Last der Verantwortung für die Ernährung ihrer Familien. Hier setzt die Welthungerhilfe mit ihren „Hilfe zur Selbsthilfe“-Projekten an.






aid-Ernährungsführerschein