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Berufswahlverhalten in ländlichen Räumen
In hauptsächlich durch Frauen besetzten Branchen werden traditionell niedrigere Löhne gezahlt als in Männerbranchen. Welchen Einfluss hat entsprechend die Berufswahl in ländlichen Räumen auf die Entgeltungleichheit? Gibt es hier eine noch stärkere Trennung beruflicher Vorstellungen von Jungen und Mädchen als in Städten? Haben pflegerische, soziale und hauswirtschaftliche Berufe in ländlichen Räumen einen anderen Stellenwert? Brauchen wir spezielle Maßnahmen für ländliche Räume, damit mehr Frauen in Männerbranchen zu finden sind? Oder sollte in erster Linie der geringen Bewertung hauswirtschaftlicher und pflegerischer Dienstleistung – die in Zukunft nicht zuletzt in ländlichen Räumen an Gewicht gewinnen werden – entgegengetreten werden?
Das Impulsreferat zum Workshop hielt Angelika Puhlmann vom Bundesinstitut für Berufsbildung. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Geschlechterunterschieden in der Berufswahl sowie mit der Frage der Bewertung sozialer Dienstleistungsberufe.






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