LandFrauen und Landwirtschaft

Bäuerliche Familienbetriebe: Rückgrat der Landwirtschaft

Bäuerliche Familienbetriebe sind das Rückgrat einer modernen, nachhaltigen und zukunftsfesten Landwirtschaft. Frauen sind heute viel mehr als nur mithelfende Familienangehörige: Sie führen eigene Betriebszweige und schaffen Einkommensalternativen für den landwirtschaftlichen Betrieb.

© Christian Wiechert

LandFrauen sind weltweit Dreh- und Angelpunkt zwischen Betrieb und Familie. Sie führen eigene Betriebszweige und schaffen Einkommensalternativen für den landwirtschaftlichen Betrieb. Diese Realität ist nach wie vor zu wenig anerkannt. Bundesweite Erhebungen darüber, welchen Beitrag LandFrauen leisten, wären daher von großer Bedeutung.

Die Vorstellung der Verbraucher, wie Landwirtschaft sein sollte, hat oft romantische Züge. Landwirtschaftliche Familienbetriebe werden selten als Ort der Innovation und Wirtschaftlichkeit gesehen. Um ein realistisches Bild der Landwirtschaft zu vermitteln, muss in Zukunft mehr in die Kommunikation und Bildung investiert werden.

Die Präsidentinnen und Geschäftsführerinnen der Bäuerinnen- und LandFrauenverbände aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Liechtenstein, Südtirol und Luxemburg haben im September 2014 beim Sechs-Länder-Treffen in Südtirol gemeinsam Ziele formuliert. Sie fordern eine bessere Unterstützung der bäuerlichen Familienbetriebe, insbesondere der Bäuerinnen. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, veröffentlichten die Präsidentinnen und Geschäftsführerinnen eine gemeinsame Resolution. Sie fordern darin unter anderem die Schaffung von gesetzlichen Grundlagen zur Sicherung der rechtlichen Stellung von mitarbeitenden Familienmitgliedern und die Förderung von Frauen.

 

 


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Lebendige Regionen brauchen eine nachhaltige und flächendeckende Landwirtschaft.