Kompetent im Alltag

Schulverpflegung:
Das richtige Rezept

Zukünftig wird die Zahl der Kindertageseinrichtungen weiter wachsen und der Ausbau der Ganztagseinrichtungen voranschreiten. Deshalb braucht es eine flächendeckende, gesundheitsfördernde Gemeinschaftsverpflegung mit einheitlichen Qualitätsstandards, an der alle Kinder und Jugendlichen teilhaben können.

© KiGa Seissen/ privat

Im Bereich Schulverpflegung hat der dlv klare Forderungen. Besonders im ländlichen Raum muss Kita- und Schulverpflegung als Teil der Infrastruktur verstanden werden und selbstverständlich sein. Optimale Schulverpflegung ist eine pädagogische, kreative und ökonomische Herausforderung, die nur erfolgreich sein kann, wenn alle mitwirken: Politik, Lehrer, Eltern, Schüler, Schulträger und Caterer müssen an einem Strang ziehen. Der Deutsche LandFrauenverband fordert 2014 in seinem Positionspapier, dass der Bund mehr Investitionsförderungen tätigt, dauerhaft die Vernetzungsstellen unterstützt und die Mehrwertsteuer auf Schulessen von 19 auf sieben Prozent senkt.

Die Länder sind dagegen in der Pflicht, wenn es um die Umsetzung der Empfehlungen der Kultusministerkonferenz (KMK) aus den Jahren 2012 und 2013 geht.

Ernährungsbildung und eine gesundheitsfördernde Schulverpflegung gehören zusammen. Dann bietet sich für die Schulen die Chance, die Ernährungsbildung für die Schülerinnen und Schüler mit der Gemeinschaftsverpflegung in einem stimmigen Konzept zu verbinden.


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LandFrauen sind für chancengerechte Lebensbedingungen auf dem Land und in der Stadt, für gleiche gesellschaftliche Teilhabe von Männern und Frauen.