22. Juli 2015 · Gerechte Chancen

Herdprämie vom Tisch

Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) begrüßt den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts, das Gesetz zum Betreuungsgeld zu stoppen. „Dieses Urteil bringt Klarheit, wer für die aktive Förderung von Kinderbetreuung zuständig ist“, sagt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes. „Seitdem die Diskussion um die sogenannte Herdprämie aufgekommen war, haben wir LandFrauen uns stark gemacht, dass Chancengleichheit für qualifizierte Frauen auf dem Arbeitsmarkt nicht gegen den finanziellen Anreiz wie das Betreuungsgeld ausgespielt werden darf.“

Der Deutsche LandFrauenverband sieht in der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts eine gute Chance für die Länder, ihre Kinderbetreuungspolitik voran zu treiben. „Wir vertrauen darauf, dass das nun in den Ländern verfügbare Geld in andere familiengerechte Maßnahmen fließen wird“, so dlv-Präsidentin Brigitte Scherb. „Ich bin überzeugt, dass davon nicht nur die Kinder, sondern auch viele Frauen im ländlichen Raum profitieren werden.“

 

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)

Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen.

500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

Nach oben Zurück zur Übersicht