29. März 2017 · Zukunft Ehrenamt

Ehrenamt 4.0 – gemeinsam den digitalen Wandel gestalten

Deutscher LandFrauenverband und Partnernetzwerk fordern entschiedenes Vorangehen der Politik

Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) diskutierte am 15. März mit Experten und Verbandsvertretern über die Folgen der Digitalisierung für das ehrenamtliche Engagement und die Vereinsarbeit. Der dlv hatte hierzu aufgrund der großen Resonanz auf sein Positionspapier Ehrenamt 4.0 eingeladen. Den Impulsvorträgen von Björn Stecher, Initiative D21, und Dr. Mike Weber, Kompetenzzentrum Öffentliche IT folgte eine Diskussion darüber, wie es Vereinen und Verbänden gelingt, den digitalen Transformationsprozess proaktiv zu gestalten.

Die Digitalisierung wird die Strukturen, die Zusammenarbeit und Kommunikation in den Vereinen deutlich verändern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fordern daher Unterstützung bei der Aufgabe, ihre Organisationen digital weiter zu entwickeln und ihre Mitglieder fort zu bilden.

„Wir haben sehr schnell gemeinsame Anliegen identifiziert und uns darauf verständigt, diese an weitere Partner und an die Politik heranzutragen“, führt Brigitte Scherb, dlv-Präsidentin aus. „Deutlich geworden ist auch: Um den Anschluss nicht zu verlieren, benötigen wir auch auf dem Land schnelles Internet. Heute darf nicht mehr die Frage sein, ob jemand ins Netz kommt, sondern, wie wir es qualitativ nutzen können. Der Aufbau einer leistungsstarken Netz-Infrastruktur ist eine grundlegende politische Aufgabe. Statt der angekündigten 84.000 km bräuchte es etwa eine Million Kilometer Glasfaser. Es zeigt, welche Wegstrecke noch vor uns liegt.“

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