28. September 2016 · Zukunft Ehrenamt

Als lernender Verband in die Zukunft

Der Bundesvorstand des Deutschen LandFrauenverbands (dlv) bereitet sich auf die Herausforderungen der Zukunft vor. Immer mehr Ansprüche werden an ehrenamtlich Tätige gestellt, immer größer wird der Balanceakt für die Führungskräfte in den Vereinen zwischen Familie, Beruf und Ehrenamt. Die Professionalisierung der ehrenamtlichen Frauen ist ein wichtiger Baustein für die LandFrauen, um unter diesen erschwerten Bedingungen weiterhin gut und freudvoll arbeiten zu können.

„Um als Verband attraktiv für neue Mitglieder zu bleiben und um unserer gesellschaftspolitischen Verantwortung gerecht zu werden, braucht es eine aktive und zeitgemäße Vereinsarbeit vor Ort. Bereits heute findet diese vielerorts kompetent geplant und umgesetzt statt. Aber wir brauchen auch in Zukunft Frauen mit Mut und Energie und den nötigen, umfangreichen Kenntnissen. Meine Vision ist daher die eines lernenden Verbandes. Wir werden wichtige Trends und praxisnahe Themen vermitteln und LandFrauen das bundesweite Netzwerk öffnen, damit sich die volle Kraft von Wissen und Erfahrung entfalten kann“, betont Brigitte Scherb, dlv-Präsidentin.

Der Bundesvorstand arbeitete daher bei seiner Klausurtagung an den Modulen für die Bildungsoffensive. Bereits beim Kreisvorsitzendenseminar vom 22. bis zum 24. November geht der Baustein zur Verbandsentwicklung an den Start. Anmelden können sich alle Frauen die Führungsaufgaben übernehmen in Kürze auf www.landfrauen.info.

Die weiteren Themen der Bildungsoffensive – Bildungsarbeit, Interessenvertretung und Öffentlichkeitsarbeit – werden ab 2017 folgen.

 

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)

Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität, die Arbeitsbedingungen und die gesellschaftliche Teilhabe im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen.

500.000 Mitglieder, 400 Kreis- und Bezirksverbände, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

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